Archiv für das Tag 'olfaktorisches System'

Die Nobelpreisträger für Medizin und Physiologie im Jahr 2004 sind Richard Axel und Linda B. Buck. Sie teilen sich den Nobelpreis für die Erforschung der Riechrezeptoren und der Organisation des olfaktorischen Systems.

Der amerikanische Mediziner Richard Axel (*1946 in New York City), Professor an der Columbia Universität (New York City), arbeitet Anfang der 1990iger Jahre mit seiner PostDoc-Mitarbeiterin Linda B. Buck (*1947 in Seattle, Wash., USA), später Professor an der Universität Washington, auf dem Gebiet der Riechrezeptoren. Axel und Buck können mittels molekularbiologischer Methoden zahlreiche Gene identifizieren, die dem körpereigenen System der Geruchswahrnehmung zugeordnet werden können.

Hintergrund:
Die Erkennung und Unterscheidung von Gerüchen (und Geschmäckern) erfolgt im Körper über das olfaktorische System aus vielen unterschiedlichen Rezeptoren und Nervenleitungen. Die hier durch Gerüche ausgelösten Signale werden schließlich an den Riechkolben (Bulbus olfaktorius), einem Teil auf der Vorderseite des Gehirns, weitergeleitet.

Weblinks (mit Bildern):

http://nobelprize.org/nobel_prizes/medicine/laureates/2004/ (Seite der Nobelstiftung)
http://nobelprize.org/nobel_prizes/medicine/laureates/2004/press.html (Pressemeldung der Nobelstiftung)