Archiv für das Tag 'Reaktionskinetik'

Der Nobelpreis für Chemie 2007 ging an den deutschen Physiker Gerhard Ertl für die Erforschung des Ablaufs chemischer Reaktionen an Oberflächen.

Über den Chemienobelpreisträger und die gewürdigten Arbeiten:
Der Preisträger Gerhard Ertl (*1937, Stuttgart-Bad Cannstadt, Deutschland) wurde für seine grundlegenden Arbeiten über chemische Reaktionen an Oberflächen ausgezeichnet. Zuvor wurde er bereits vielfach mit Preisen geehrt, darunter mit der Liebig-Medaille (1987), mit dem Leibniz-Preis (1991), der Bunsen-Medaille (1992), dem Karl-Ziegler-Preis (1998) und mit dem Wolf-Preis für Chemie (1998). Ertl studierte Physik, lehrte und forschte als Professor für Physikalische Chemie und war beruflich zuletzt (bis 2004) Direktor der Abteilung für Physiklische Chemie am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin. Ertl gelang die detaillierte Aufklärung der chemisch-physikalischen Reaktionsschritte an Katalysatoroberflächen, so wie sie beispielsweise im Haber-Bosch-Verfahren zur Ammoniaksynthese oder in Brennstoffzellen ablaufen.

Ertl bei einem Vortrag in der Urania in Berlin

Gerhard Ertl bei einem Vortrag in der Urania in Berlin

Weblinks (mit Bildern):
http://www.fhi-berlin.mpg.de/pc/PCarchive2.html (Seite des Fritz-Haber-Instituts über Gerhard Ertl)
http://nobelprize.org/nobel_prizes/chemistry/laureates/2007/ (Seite der Nobelstiftung über Gehard Ertl)