Mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2006 wird Edmund S. Phelps für seine Analyse bestimmter zeitbezogener Effekte in makroökonomischer Politik ausgezeichnet.
Der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Edmund Strother Phelps (*1933 in Evanston, Illinois, USA) wächst als Jugendlicher in Hastings (New York) auf. Dieser relativ kleine Ort stellt mit Phelps inzwischen 6 Nobelpreisträger und die örtliche Presse vermutet „etwas im Trinkwasser“. Phelps jedoch lobt seine Schule und seine musikalische Ausbildung, so er spielt Trompete in der Schulband (s.u. Link zu seiner Autobiografie bei der Nobel-Stiftung).
Phelps studiert Wirtschaftswissenschaften an der renommierten Yale University, New Haven (Connectitcut), er spezialisiert sich dabei auf das Gebiet der Makroökonomie, besonders die Regeln für wirtschaftliches Wachstum. Phelps forscht und lehrt als Professor an der Columbia University in New York City. In den 1960iger Jahren entwickelt er eine als Goldene Regel der Akkumulation bezeichnete Regel, die unter vereinfachten Annahmen den Zusammenhang zwischen Zinssatz, Wachstum und Konsum (der Bevölkerung) in der Weise wiedergibt, dass der Konsum dann am höchsten ist, wenn der Zinssatz genau der Wachstumsrate des BIP (Bruttoinlandsprodukt) entspricht. Phelps Regel ist eine Grundregel in der makroökonischen Wachstumstheorie, sie wird in seinem Hauptwerk Golden Rules of Economic Growth von 1966 vorgestellt.
Weblinks (mit Bildern):
http://nobelprize.org/nobel_prizes/economics/laureates/2006/ (Seite der Nobelstiftung)
http://nobelprize.org/nobel_prizes/economics/laureates/2006/phelps.html (Autobiografie Phelbs der Nobelstiftung)
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel_der_Akkumulation (Wikipedia-Artikel über die Goldene Regel der Akkumulation)